Der Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus)

Was das Münster betrifft.
Vantail-droit-Erable-sycomore-S-Khalili-Sein Name stammt vom mittelalterlichen lateinischen acerabulus. Das Adjektiv Acer, das « hart » bedeutet, bezieht sich auf die Eigenschaften des Holzes dieses sehr widerstandsfähigen und homogenen Baumes.

Der Bergahorn, der im alten Ägypten als heiliger Baum galt, wurde von den Priestern in speziellen Ritualen verwendet, die darin bestanden, das Herz herauszuziehen und dann mit seiner Rinde sechzehn « tan-auhi » zu gestalten , also Formen, die wir heute Tau nennen; das berühmte ägyptische Tau.

Die Kelten ihrerseits benutzten den Ahorn als einen dem Kriegergott Smerthos geweihten Baum; er hatte daher eine aggressive Konnotation bei diesen Völkern.

In Frankreich wurde er erstmals im Mittelalter in den Schriften des Dichters Guillaume de Loris Loris im Jahre 1240 erwähnt, als er auf den Ornamenten von Kirchen und Kathedralen in stilisierter Form auftauchte.

Seine Darstellung ist auf bestimmten Friesen, die die Gewölbe der Portale des Münsters Notre-Dame de Strasbourg umgeben, sowie auf einem Basrelief des rechten Flügels der Bronzetür zu sehen.

Was die Flora betrifft.
Erable-sycomore-©J-OlivaresDer lateinische Name Pseudoplatanus bedeutet « falsche Platane » oder « sogenannte Platane » und rührt von der vagen Ähnlichkeit der Blätter dieses Baumes mit denen der gleichnamigen Art her.

Der Bergahorn ist in Mittel- und Westeuropa weit verbreitet und kommt auch im Mittelmeerraum, in Kleinasien und im Kaukasus vor.

Er ist ein schnell wachsender, laubabwerfender Zierbaum, dessen Holz als « edel » oder Halbedelholz klassifiziert wird. Es wird besonders im Tischler- und Geigenbau verwendet, auch wegen seines « welligen » Aussehens.

Der Bergahorn ist ein großer Baum, der 35 bis 40 Meter hoch werden und bis zu fünfhundert Jahre alt werden kann. Jung, ist seine Rinde glatt, gelblich-grau und dunkelrot, ältere Bäume blättern ab. Seine grün-gelben Blüten sind in hängenden Rispen gruppiert. Ihre Frucht ist eine disamares ; eine Achäne, die zwei geflügelte Samen trägt, die sich ausbreiten und ein « u » bilden, wodurch ihre Verbreitung durch den Wind erleichtert wird.

Die großen, fünflappigen, gezähnten, handförmigen Blätter hängen an langen Stielen und nehmen eine goldgelbe Farbe an, bevor sie im Herbst fallen.

Zeichnung: Jaime Olivares.
Text und Foto: Shirin Khalili.

L’herbier de bronze de Shirin Khalili – Mars : l’érable sycomore

Côté Cathédrale

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Le « faux platane »

Son nom provient du latin médiéval acerabulus qui a donné azérable puis érable en français. L’Adjectif Acer signifiant « dur » fait référence aux propriétés du bois de cet arbre particulièrement résistant et homogène. Continuer à lire … « L’herbier de bronze de Shirin Khalili – Mars : l’érable sycomore »

Meister Erwin von Steinbach – Die Ausbreitung eines Mythos : von Straßburg nach Europa

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Erwin von Steinbach, Kunsthistorisches Museum, Wien.

Für Erwin beginnt alles, oder fast alles, mit dieser Inschrift: « Im Jahr des Herrn 1277, dem Tag des Heiligen Urban, wurde dieses glorreiche Werk von Meister Erwin von Steinbach begonnen ». Die Inschrift, die lange auf einem der Westportale der Kathedrale sichtbar gewesen wäre, sollte dort in weißen gotischen Großbuchstaben auf blauem Grund lesbar sein. Sie kündigte der ganzen Welt die Identität des Vaters dieses berühmten Gebäudes. Continuer à lire … « Meister Erwin von Steinbach – Die Ausbreitung eines Mythos : von Straßburg nach Europa »

Maître Erwin, l’expansion d’un mythe strasbourgeois et … européen

Maître Erwin, par Philippe Grass. Wikipedia
Maître Erwin, par Philippe Grass.

Pour Erwin, dit de Steinbach, tout, ou presque, commence avec cette inscription : « En l’an du Seigneur 1277, le jour de saint Urbain, c’est ce glorieux ouvrage que commença Maître Erwin de Steinbach ». Longtemps visible sur l’un des portails occidentaux de la cathédrale, elle y aurait figuré en majuscules gothiques de couleur blanche sur fond bleu. Elle signalait au monde entier l’identité du père de cet illustre édifice. Continuer à lire … « Maître Erwin, l’expansion d’un mythe strasbourgeois et … européen »

L’herbier de bronze de Shirin Khalili – Février : le plantain

Côté Cathédrale

Le plantain-plantago
« Plante des pieds »

Son nom provient du latin planta signifiant plante des pieds et ago je pousse car la forme plane et large des feuilles de certaines espèces (plantago major) évoque la plante des pieds. Une autre espèce aux feuilles longues et lancéolées (plantago lanceolata) porte le nom commun d’oreille de lièvre. Continuer à lire … « L’herbier de bronze de Shirin Khalili – Février : le plantain »

Anne-Christine Brehm, « Friedrich Weinbrenner und das Straßburger Münster »

Die habilitierte Kunsthistorikerin Anne-Christine Brehm aus Karlsruhe hielt am 12. Februar 2020 im Münsterhof einen Vortrag über ein ungewöhnliches Thema. Sie unterbreitete eine Antwort auf die Frage, wie der klassizistische Architekt und badische Oberbaudirektor Weinbrenner (1766-1826), der Schöpfer der Karlsruher Stadterweiterung (Marktplatz mit Rathaus und Kirche) sowie zahlreicher Kirchen und andere Bauwerke in Baden, der Bewunderer der römischen Antike, der in einem fünfjährigen Italienaufenthalt besonders in Rom (1792-97) die antiken Bauwerke studierte, der in mehreren Lehrbüchern als Gründer und Lehrer an der Karlsruher Bauschule eine ganze Architektengeneration klassizistisch prägte, in seinen Lebenserinnerungen zu der erstaunlichen Behauptung kommt, er habe für den Erhalt des Straßburger Münsters viel getan? Continuer à lire … « Anne-Christine Brehm, « Friedrich Weinbrenner und das Straßburger Münster » »

Anne-Christine Brehm, « L’architecte Friedrich Weinbrenner et la cathédrale de Strasbourg »

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Friedrich Weinbrenner (1766-1826)

Le mercredi 12 février, au Münsterhof, l’architecte Anne-Christine Brehm de Karlsruhe a proposé une conférence, en langue allemande, sur un sujet a priori étonnant : le rôle que l’architecte badois Friedrich Weinbrenner 1766-1826), connu pour ces réalisations en pur style néo-classique, aurait selon lui joué dans la conservation de la cathédrale. Continuer à lire … « Anne-Christine Brehm, « L’architecte Friedrich Weinbrenner et la cathédrale de Strasbourg » »